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Ineos Grenadiers
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Ineos Grenadiers ist ein britisches Radsportteam mit Sitz in Manchester.

Zu den grĂ¶ĂŸten Erfolgen der Mannschaft, die in der Saison 2010 unter dem Namen Sky Professional Cycling Team erstmals lizenziert wurde, gehören sieben Tour-de-France-Gesamtwertungssiege: 2012 durch Bradley Wiggins, 2013, 2015, 2016 und 2017 durch Chris Froome, 2018 durch Geraint Thomas sowie 2019 durch Egan Bernal.

Weiters konnte die Mannschaft in den Jahren 2018, 2020 und 2021 den Giro d’Italia und im Jahr 2011 und 2017 die Vuelta a España gewinnen. Mit LĂŒttich–Bastogne–LĂŒttich (2016), Mailand–Sanremo (2017) und Paris–Roubaix (2022) stellte das Team bereits drei Sieger bei den fĂŒnf Monumenten des Radsports.

Contents

‱ Geschichte
‱ Doping
‱ Weblinks

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Organisation

Die Mannschaft der Ineos Grenadiers gehört der Holdinggesellschaft Tour Racing Limited, die im Jahr 2009 von BSkyB gegrĂŒndet wurde. Sie ist TrĂ€ger der UCI-WorldTour-Lizenz, die dem Team das Startrecht bei allen Rennen der gleichnamigen Rennserie ermöglicht.cite-ref-1[1] Seit dem Jahr 2019 ist Ineos der alleinige Besitzer der Tour Racing Limited.cite-ref-2[2] Mit rund 50 Millionen Euro verfĂŒgte das Team im Jahr 2023 ĂŒber das grĂ¶ĂŸte Budget aller UCI WorldTeams.cite-ref-3[3]

Bereits bei der GrĂŒndung galt die Mannschaft als ungewöhnlich, da Sky sowohl der Hauptsponsor als auch der EigentĂŒmer des Teams war. Dies hatte den Vorteil, dass das Sky Professional Cycling Team nicht von externen Sponsoren abhĂ€ngig war, die im Gegenzug MedienprĂ€senz erwarteten.cite-ref-4[4] Eine weitere Besonderheit stellte die enge Verbindung zum britischen Radsportverband (British Cycling) dar, mit dem man sich BĂŒrorĂ€ume, Trainer-, Backup- und Verwaltungspersonal teilte. Am deutlichsten wird der Zusammenhang der beiden Organisationen anhand von Dave Brailsford, der mit der GrĂŒndung des Sky Professional Cycling Team sowohl an der Spitze des Profi-Teams als auch des britischen Radsportverbands stand.cite-ref-5[5] Die NĂ€he vom spĂ€teren Team Sky und British Cycling war immer wieder Inhalt von Untersuchungen wegen eines möglichen Interessenkonflikts.cite-ref-6[6] Im Jahr 2014 trat Dave Brailsford von seiner Position beim britischen Radsportverband zurĂŒck, um sich ganz auf das Team Sky zu fokussieren.cite-ref-7[7] Nach den Olympischen Spielen des Jahres 2016 in Rio de Janeiro beendete auch BSkyB die Kooperation mit British Cycling.cite-ref-8[8] Als das Team Sky Mitte der 2010er Jahre vermehrt mit Doping-Anschuldigungen in Verbindung gebracht wurde, distanzierte sich British Cycling weiter von dem Profi-Team und wies darauf hin, dass man sich seit dem Jahr 2014 kein Personal mehr teilte, wenngleich weiterhin einzelne Fahrer des Team Sky das Velodrome des britischen Radsportverbands fĂŒr ihre Trainingseinheiten nutzten.cite-ref-9[9]

Nachdem BSkyB am Ende des Jahres 2018 seinen Ausstieg nach dem Ablauf der Saison 2019 bekannt gab, suchte Dave Brailsford nach einem neuen Sponsor, der bereit war, das Budget von rund 40 Millionen Pfund zur VerfĂŒgung zu stellen. Nachdem zunĂ€chst GerĂŒchte ĂŒber das kolumbianische Öl-, Gas- und Kohleunternehmen Ecopetrol kursierten, ĂŒbernahm am 1. Mai 2018 der britische Chemie-Konzern Ineos die Mannschaft.cite-ref-10[10] Trotz der anhaltenden Doping-Anschuldigungen gegenĂŒber der Mannschaft blieb Dave Brailsford zunĂ€chst an der Spitze des Teams, das heute unter dem Namen Ineos Grenadiers fĂ€hrt, um den GelĂ€ndewagen Ineos Grenadier zu bewerben.cite-ref-11[11] Ende des Jahres 2021 wurde Dave Brailsford zum Sportdirektor aller Ineos-Projekte ernannt, wodurch Rod Ellingworth die tĂ€gliche Leitung der Ineos Grenadiers ĂŒbernahm. Nachdem er die Mannschaft im Vorfeld des Jahres 2024 verlassen hatte, wurde John Allert zum neuen CEO ernannt. Steve Cummings wurde zum director of racing, und Scott Drawer zum performance director ernannt. Am 20. Januar 2024 wurde bekannt gegeben, dass Brailsford nun auch formal seine Rolle als Teamchef zurĂŒcklegen werde.cite-ref-12[12]

Bei seinem ersten Start nach der Umbenennung wurde das Team bei der Tour de Yorkshire, also auf heimischem Boden, mit einem Pfeifkonzert von Fracking-Gegnern bedacht. Der neue Inhaber des Teams, Jim Ratcliffe, ist einer der beiden grĂ¶ĂŸten Fracking-Investoren auf der Insel. 40 Prozent von Yorkshire ist nach Angaben von UmweltschĂŒtzern fĂŒr Fracking freigegeben, einen großen Anteil an den Lizenzen hĂ€lt Ratcliffes Ineos.cite-ref-radsport-114841-13-0[13]

Geschichte

Der GrĂŒndung der Mannschaft ging der Erfolg der britischen Radsportathleten bei den Olympischen Spielen von Peking im Jahr 2008 voraus. Unter dem Sportdirektor Dave Brailsford waren die Briten damals mit 14 Medaillen die erfolgreichste Nation im Radsport gewesen.cite-ref-22-14-0[14] UnterstĂŒtzung erhielt der britische Radsportverband vom Medienkonzern Sky Limited (damals British Sky Broadcasting), der als Sponsor eine Million Pfund zur VerfĂŒgung stellte. Im Bestreben, die Beziehungen weiter zu vertiefen, wurde im Jahr 2009 ein Straßenradsport-Team angekĂŒndigt, das es sich zum Ziel setzte, binnen fĂŒnf Jahren mit einem britischen Fahrer die Tour de France, das grĂ¶ĂŸte und bekannteste Radrennen der Welt, zu gewinnen. Eine SchlĂŒsselrolle in der Entstehung der Mannschaft spielte James Murdoch, ein Sohn von Rupert Murdoch, der als Vorsitzender von BSkyB dem neugegrĂŒndeten Team 15 Millionen Euro in Aussicht stellte. Die Leitung der Mannschaft ĂŒbernahm Dave Brailsford.cite-ref-22-14-1[14] Am 15. September 2009 erhielt die Mannschaft eine UCI-ProTour-Lizenz und war somit fĂŒr vier Jahre bei den grĂ¶ĂŸten Rennen des Radsportkalenders startberechtigt.cite-ref-15[15] FĂŒr die erste Saison wurden 26 Fahrer verpflichtet, wobei der Brite Bradley Wiggins als KapitĂ€n bei den großen Rundfahrten galt.cite-ref-16[16]

2010: Sky Professional Cycling Team

Bereits in der ersten Saison konnte das Sky Professional Cycling Team die ersten großen Erfolge einfahren. Nachdem Chris Sutton bereits im Januar bei der Tour Down Under fĂŒr den ersten Etappensieg bei einem Rennen der UCI ProTour gesorgt hatte, gewann der Spanier Juan Antonio Flecha mit dem Omloop Het Nieuwsblad ein großes belgisches Eintagesrennen und stand kurz darauf als Dritter auf dem Podium von Paris–Roubaix. Bradley Wiggins gewann das Auftaktzeitfahren des Giro d’Italia, trug die Maglia Rosa jedoch nur fĂŒr einen Tag, ehe er die erste Grand Tour des Teams auf dem 40. Gesamtrang beendete. Bei der Tour de France 2010 blieb Bradley Wiggins hinter den Erwartungen zurĂŒck und belegte den 22. Platz. Der Schwede Thomas Lövkvist beendete die Frankreich-Rundfahrt als bester Fahrer des Sky Professional Cycling Teams auf dem 15. Gesamtrang und fĂŒhrte die Mannschaft auch bei der Vuelta a España an, ehe das Team die Rundfahrt nach dem Tod des Soigneur Txema GonzĂĄlez verließ.cite-ref-17[17] Insgesamt war die neu gegrĂŒndete Mannschaft in ihrer ersten Saison 24-mal erfolgreich und belegte den 15. Rang in der UCI-Weltrangliste.cite-ref-18[18]cite-ref-19[19]

Siehe auch

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Sky Professional Cycling Team/Saison 2010

2011–2013: Sky Procycling

Im Jahr 2011 verstĂ€rkte sich das Sky Procycling Team mit dem dreifachen Zeitfahrweltmeister Michael Rogers und dem jungen Kolumbianer Rigoberto UrĂĄn. Die UCI ProTour war durch die UCI WorldTour ersetzt worden, die nun als höchste Klasse des Straßenradsports mehr Rennen umfasste. Im FrĂŒhjahr feierte das Sky Procycling Team mehrere Etappensiege und gewann mit Chris Sutton das belgische Eintagesrennen Kuurne–BrĂŒssel–Kuurne. Thomas Lövkvist beendete den Giro d’Italia 2011 auf dem 20. Gesamtrang, ehe Bradley Wiggins mit dem CritĂ©rium du DauphinĂ© eine der grĂ¶ĂŸten Rundfahrten im Vorfeld der Tour de France gewann. Der Brite ging im Anschluss als Mitfavorit bei der Tour de France 2011 an den Start, musste das Rennen jedoch auf der 7. Etappe nach einem Sturz, auf dem sechsten Gesamtrang liegend, vorzeitig beenden.cite-ref-20[20] Rigoberto UrĂĄn belegte schlussendlich als bestplatzierter Fahrer des Teams den 24. Gesamtrang, wobei der Norweger Edvald Boasson Hagen auf dem 6. und 17. Abschnitt fĂŒr die ersten Etappensiege bei der Tour de France sorgte. Am Ende der Saison ging Bradley Wiggins bei der dritten Grand Tour des Jahres, der Vuelta a España, an den Start, musste sich die KapitĂ€nsrolle jedoch mit seinem jĂŒngeren Landsmann Chris Froome teilen, der die Bergankunft der 17. Etappe gewann. Das Sky-Procycling-Duo musste sich jedoch dem Spanier Juan JosĂ© Cobo geschlagen geben, der im Jahr 2019 aufgrund von UnregelmĂ€ĂŸigkeiten im Blutpass nachtrĂ€glich disqualifiziert wurde.cite-ref-21[21] Der Gesamtsieg ging somit an Chris Froome ĂŒber, der die Spanien-Rundfahrt vor Bradley Wiggins beendet hatte. Am 11. Oktober wurde der Wechsel des damals amtierenden Weltmeisters Mark Cavendish zum Sky Procycling Team bekannt gegeben.cite-ref-22[22]

Siehe auch

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Sky ProCycling/Saison 2011

Der Durchbruch gelang der britischen Mannschaft im Jahr 2012. Nachdem Bradley Wiggins die Gesamtwertung von Paris–Nizza, der Tour de Romandie und des CritĂ©rium du DauphinĂ© gewonnen hatte, ging er bei der Tour de France an den Start, wo er beide Einzelzeitfahren gewann und sich zum ersten britischen Tour-de-France-Sieger krönte. Hinter ihm belegte Chris Froome, der sich in die Dienste seines KapitĂ€ns gestellt hatte, den zweiten Gesamtrang, obwohl er sich auf den Bergetappen als stĂ€rkster Fahrer erwiesen hatte und ebenfalls eine Etappe gewann.cite-ref-23[23] FĂŒr einen gebĂŒhrenden Abschluss sorgte Mark Cavendish, der nach zwei Etappensiegen auch auf der Champs ÉlysĂ©es triumphierte und das GrĂŒne Trikot der Punktewertung gewann. Nach der Tour de France holte Bradley Wiggins die Goldmedaille im Einzelzeitfahren bei den Olympischen Spielen in London und wurde kurz darauf gemeinsam mit Dave Brailsford zum Ritter geschlagen.cite-ref-24[24] Chris Froome ging am Ende der Saison bei der Vuelta a España an den Start und belegte den vierten Gesamtrang, wodurch er erneut seine FĂ€higkeiten als Gesamtklassement-Fahrer unter Beweis stellte. Nach nur einer Saison verließ Mark Cavendish das Sky Procycling Team, da sich die Grand-Tour-Ziele der Mannschaft nicht mit jenen des Sprinters vereinbaren ließen.cite-ref-25[25] In seiner einzigen Saison fĂŒr das britische Team war Mark Cavendish 15-Mal siegreich gewesen und gewann neben seinen Etappensiegen bei der Tour de France auch drei Etappen des Giro d’Italia 2012, den Rigoberto UrĂĄn als Siebter in den Top 10 der Gesamtwertung beendete.

Siehe auch

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Sky ProCycling/Saison 2012

Im Jahr 2013 fokussierte sich Bradley Wiggins auf den Giro d’Italia, wodurch Chris Froome zum KapitĂ€n bei der Tour de France aufstieg. Im Vorfeld der Frankreich-Rundfahrt gewann Chris Froome die Tour of Oman, das CritĂ©rium International, die Tour de Romandie und das CritĂ©rium du DauphinĂ© und musste sich einzig dem Italiener Vinzenco Nibali bei Tirreno–Adriatico geschlagen geben. Bei der 100. Austragung der Tour de France dominierte der Brite jedoch das Geschehen und gewann neben der Gesamtwertung drei Etappen. Bradley Wiggins hingegen verlor in der ersten Woche des Giro d’Italia wertvolle Zeit und gab die Rundfahrt in weiterer Folge auf.cite-ref-26[26] Rigoberto UrĂĄn ĂŒbernahm daraufhin die KapitĂ€nsrolle, gewann eine Etappe und beendete die Italien-Rundfahrt hinter Vincenzo Nibali auf dem zweiten Gesamtrang. Am Ende der Saison feierte das Sky Procycling Team durch Wassil Kiryjenka einen weiteren Etappensieg bei der Vuelta a España und Bradley Wiggins sicherte sich den Gesamtsieg bei der Tour of Britain. Mit dem Jahr 2013 war das Sky Procycling Team zur tonangebenden Kraft bei den Grand Tours geworden. Neben Chris Froome und Bradley Wiggins zeigten auch der Australier Richie Porte auf, der Paris–Nizza gewann und Chris Froome bei dessen Tour-de-France-Sieg unterstĂŒtzte. Rigoberto UrĂĄn verließ die Mannschaft am Ende des Jahres und wechselte zum Omega Pharma-Quick-Step Team.cite-ref-27[27]

Siehe auch

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Sky ProCycling/Saison 2013

2014–2018: Team Sky

Im Jahr 2014 fokussierte sich Bradley Wiggins zunĂ€chst auf das Eintagesrennen Paris–Roubaix, wo er den neunten Platz belegte und gemeinsam mit seinem Teamkollegen Geraint Thomas in der ersten Gruppe hinter dem Sieger Niki Terpstra im Ziel ankam. Im Anschluss gewann Bradley Wiggins die Kalifornien-Rundfahrt, wurde jedoch nicht fĂŒr die Tour de France 2014 nominiert, bei der Chris Froome als Titelverteidiger an den Start ging.cite-ref-28[28] In einem Interview meinte der erste britische Tour-de-France-Sieger wenige Tage spĂ€ter, dass er sich wohl ein neues Team suchen mĂŒsse, um wieder an der Frankreich-Rundfahrt teilnehmen zu dĂŒrfen.cite-ref-29[29] Chris Froome hatte in Vorbereitung auf die Frankreich-Rundfahrt erneut die Oman-Rundfahrt und die Tour de Romandie fĂŒr sich entschieden, musste sich jedoch beim CritĂ©rium du DauphinĂ© nach zwei Etappensiegen im Gesamtklassement geschlagen geben. Bei der Tour de France stĂŒrzte Chris Froome auf der 5. Etappe und gab das Rennen in weiterer Folge auf.cite-ref-30[30] Ohne KapitĂ€n konnte das Team Sky auf den nachfolgenden Etappen nicht ĂŒberzeugen und der Neuzugang Mikel Nieve belegte mit dem 18. Gesamtrang die beste Platzierung der Mannschaft. Nach seiner Genesung wurde Chris Froome Zweiter der Vuelta a España und sorgte somit fĂŒr den einzigen Grand-Tour-Podestplatz, nachdem das Team Sky auch beim Giro d’Italia nicht ĂŒberzeugen hatte können. Am Ende der Saison gewann Bradley Wiggins das Einzelzeitfahren bei den Straßenradsport-Weltmeisterschaften in Ponferrada und sorgte somit fĂŒr den ersten Weltmeistertitel der Mannschaft.cite-ref-31[31]

Siehe auch

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Team Sky/Saison 2014

Am 5. Januar des Jahres 2015 gab Bradley Wiggins bekannt, das Team Sky nach seiner Teilnahme bei Paris–Roubaix zu verlassen.cite-ref-32[32] Der zwischenzeitlich 34-jĂ€hrige Brite belegte bei dem Monument den 18. Platz und fuhr fĂŒr den Rest der Saison fĂŒr das um ihn gegrĂŒndete Team Wiggins, das als UCI Continental Team jedoch keine Startberechtigung bei den großen Landesrundfahrten hatte. Nach dem Abgang des Langzeit-KapitĂ€ns erhielt Richie Porte die Möglichkeit, das Team Sky beim Giro d’Italia anzufĂŒhren, wobei der Australier nach einem guten Start viel Zeit auf den Flachetappen der zweiten Woche verlor und das Rennen schlussendlich aufgab.cite-ref-33[33] Mit dem Tschechen Leopold König ĂŒbernahm daraufhin ein Neuzugang die KapitĂ€nsrolle und beendete die Italien-Rundfahrt auf dem sechsten Gesamtrang. Mit dem italienischen Sprinter Elia Viviani und dem belarussischen Zeitfahr-Spezialist Wassil Kiryjenka konnte die Mannschaft zudem zwei Etappen gewinnen. Bei der Tour de France konnte Chris Froome nach seinem Ausscheiden im Jahr 2014 erneut die Gesamtwertung gewinnen. Der Brite, der zuvor die Andalusien-Rundfahrt und das CritĂ©rium du DauphinĂ© fĂŒr sich entschieden hatte, profitierte dabei von dem immer stĂ€rker werdenden Team, das sich die Mannschaft aufgrund des hohen Budgets von fast 30 Millionen Euro aufbauen konnte.cite-ref-34[34] Die Dominanz des Team Sky sorgte bei den Zusehern zunehmend fĂŒr Empörung, was sich in Beschimpfungen und Angriffen gegenĂŒber Chris Froome Ă€ußerte.cite-ref-35[35] Am Ende der Saison ging Chris Froome auch bei der Vuelta a España an den Start, gab diese jedoch nach der 11. Etappe aufgrund eines Sturzes auf.cite-ref-36[36] Mit Wassil Kiryjenka stellte die Mannschaft im Anschluss erneut den Weltmeister im Einzelzeitfahren.

Siehe auch

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Team Sky/Saison 2015

Im Jahr 2016 setzte sich die Dominanz des Team Sky im Peloton weiter fort. Nachdem im Jahr zuvor Wout Poels und Nicolas Roche unter Vertrag genommen worden waren, wechselten nun mit Mikel Landa und MichaƂ Kwiatkowski zwei weitere Top-Stars zu der britischen Mannschaft.cite-ref-37[37] WĂ€hrend Richie Porte das Team Sky verließ, stieg Geraint Thomas zusehends zum Gesamtklassement-Fahrer auf und gewann nach der Algarve-Rundfahrt auch die Fernfahrt Paris–Nizza.cite-ref-38[38] Mit MichaƂ Kwiatkowski gewann das Team Sky zum zweiten Mal in Folge E3 Harelbeke, ehe Wout Poels bei LĂŒttich–Bastogne–LĂŒttich triumphierte und somit fĂŒr den ersten Sieg bei einem Monument des Radsports sorgte.cite-ref-39[39] Trotz der zunehmenden Erfolge bei den großen Eintagesrennen blieb der Fokus der Mannschaft jedoch primĂ€r bei den Grand Tours und im Speziellen auf der Tour de France. Nachdem Mikel Landa den Giro d’Italia aufgrund eines Sturzes in aussichtsreicher Position liegend aufgeben musste, ging Chris Froome einmal mehr als Favorit bei der Tour de France 2016 an den Start.cite-ref-40[40] Der zweifache Gesamtsieger hatte im Vorfeld die Herald Sun Tour und das Criterium du Dauphine gewonnen und dominiert im Anschluss bei der Frankreich-Rundfahrt, wo er sich nach zwei Etappensiegen mit einem Vorsprung von mehr als vier Minuten durchsetzte. Am Ende der Saison gewann er auch zwei Etappen bei der Vuelta a España, musste sich jedoch dem Kolumbianer Nairo Quintana im Kampf um den Gesamtsieg geschlagen geben.

Siehe auch

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Team Sky/Saison 2016

Die Vorherrschaft des Team Sky gipfelte im Jahr 2017 mit dem Grand-Tour-Double von Chris Froome, der sowohl die Tour de France als auch die Vuelta a España gewann. Der letzte Fahrer, dem es zuvor gelungen war, zwei der drei großen Landesrundfahrten in einem Jahr zu gewinnen, war der Italiener Marco Pantani im Jahr 1998 gewesen. Im Vorfeld der Tour de France hatte Chris Froome weder einen Etappen- noch einen Gesamtsieg einfahren können, dominierte jedoch erneut mit seinen Teamkollegen bei der Frankreich-Rundfahrt. Sein wichtigster Helfer Mikel Landa verpasste zudem das Podium nur um eine Sekunde. Der Spanier selbst hatte zuvor gemeinsam mit Geraint Thomas den Giro d’Italia bestritten, wobei beide nach einem Sturz auf der 9. Etappe viel Zeit verloren hatten.cite-ref-41[41] WĂ€hrend Geraint Thomas die Italien-Rundfahrt wenige Tage spĂ€ter aufgegeben hatte, fokussierte sich Mikel Landa auf Etappensiege und gewann den 19. Abschnitt sowie das Blaue Trikot der Bergwertung. Neben den Erfolgen bei den Grand Tours war es in erster Linie der Pole MichaƂ Kwiatkowski, der mit der Strade Bianche, Mailand–Sanremo und der ClĂĄsica San SebastiĂĄn drei der grĂ¶ĂŸten Eintagesrennen gewann. WĂ€hrend Geraint Thomas mit seinem Sieg bei der Tour of the Alps seine Rundfahrt-QualitĂ€ten einmal mehr unter Beweis stellte, feierte das Team Sky durch Sergio Henao den fĂŒnften Sieg bei Paris–Nizza in den letzten sechs Austragungen.

Am 13. Dezember 2017 wurde bekannt gegeben, dass Chris Froome im Rahmen eines Dopingtests nach der 18. Etappe der Vuelta a España 2017 positiv auf Salbutamol getestet worden war.cite-ref-42[42] Chris Froome wehrte sich gegen die VorwĂŒrfe des Doping-Missbrauchs und leitete gemeinsam mit dem Team Sky eine Untersuchung der Testergebnisse ein. Sieben Monate spĂ€ter wurde der vierfache Tour-de-France-Sieger von den VorwĂŒrfen freigesprochen und war somit bei der Tour de France 2018 startberechtigt.cite-ref-43[43]

Siehe auch

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Team Sky/Saison 2017

Nach nur zwei Jahren verließ Mikel Landa im Jahr 2018 das Team Sky und wechselte zum damaligen Hauptkonkurrenten Movistar, wo er neben Nairo Quintana und Alejandro Valverde als grĂ¶ĂŸter Herausforderer von Chris Froome galt.cite-ref-44[44] DafĂŒr verstĂ€rkte sich die britische Mannschaft mit den beiden Nachwuchstalenten Egan Bernal und Pavel Sivakov, die in der vorangegangenen Saison mit der Tour de l’Avenir bzw. dem Giro Ciclistico d’Italia (Baby Giro) die grĂ¶ĂŸten Nachwuchsrundfahrten gewonnen hatten.cite-ref-45[45] Mit Jonathan Castroviejo und Dylan Van Baarle kamen zudem zwei weitere Helfer fĂŒr die Grand Tours hinzu.cite-ref-46[46] Nachdem Chris Froome die Vuelta a España und Tour de France des Jahres 2017 gewonnen hatte, ging er beim Giro d’Italia 2018 an den Start und absolvierte so seine dritte Grand Tour in Folge. Anfangs konnte der Brite nicht mit den anderen Gesamtklassement-Fahrern mithalten und lag als Zwölfter bereits mehr als drei Minuten hinter dem gesamtfĂŒhrenden Simon Yates zurĂŒck, ehe er die Bergankunft der 14. Etappe auf dem Monte Zoncolan gewann.cite-ref-47[47] Wenige Tage spĂ€ter griff er auf der 19. Etappe im Anstieg des Colle delle Finestre an und absolvierte eine 80 Kilometer lange Solo-Fahrt, mit der er die Maglia Rosa ĂŒbernahm und zwei Tage spĂ€ter den Gesamtsieg bei der Italien-Rundfahrt fixierte.cite-ref-48[48] Zwei Monate spĂ€ter ging er als amtierender Sieger aller drei Grand-Tours bei der Tour de France an den Start, um mit seinem fĂŒnften Sieg mit RadsportgrĂ¶ĂŸen wie Jacques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault und Miguel Indurain gleichzuziehen. Mit Geraint Thomas kam einer der grĂ¶ĂŸten Herausforderer von Chris Froome jedoch aus dem eigenen Team. WĂ€hrend Chris Froome den Giro d’Italia bestritten hatte, hatte der Waliser das CritĂ©rium du DauphinĂ© gewonnen und bei anderen kleineren Rundfahrten mit guten Platzierungen aufgezeigt.cite-ref-49[49] Bereits auf der 1. Etappe verlor Chris Froome nach einem Sturz rund eine Minute auf seinen Teamkollegen,cite-ref-50[50] der in weiterer Folge die BergankĂŒnfte der 11. und 12. Etappe gewann und so das Gelbe Trikot ĂŒbernahm. Auch auf den verbleibenden Etappen prĂ€sentierte sich Geraint Thomas in guter Form und fixierte im Abschlusszeitfahren seinen ersten Tour-de-France-Sieg. Bei der nachfolgenden Vuelta a España konnte die Auswahl des Team Sky nach vier Grand-Tour-Siegen in Folge kein Top-Ergebnis einfahren. Im Schatten von Chris Froome und Geraint Thomas gewann Egan Bernal im Alter von 21 Jahren die Colombia Oro y Paz und feierte bei der Kalifornien-Rundfahrt seinen ersten Gesamtsieg bei einem UCI-WorldTour-Rennen. Zudem gab er sein Grand-Tour-DebĂŒt bei der Tour de France, die er als 15. beendete.

Siehe auch

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Team Sky/Saison 2018

2019: Team Sky/Team INEOS

Bereits am 12. Dezember 2018 kĂŒndigte der Medienkonzern Sky Limited an, sich mit dem Ende der Saison 2019 als Sponsor zurĂŒckzuziehen. Als neuer Sponsor wurde am 19. MĂ€rz der britische Chemie-Konzern Ineos vorgestellt, der von dem in Manchester geborenen MilliardĂ€r Jim Ratcliffe gegrĂŒndet wurde.cite-ref-51[51] Mit Filippo Ganna, IvĂĄn Sosa und Eddie Dunbar verpflichtete die Mannschaft zu Jahresbeginn weitere Nachwuchstalente. Im FrĂŒhjahr gewann Egan Bernal die Fernfahrt Paris–Nizza und hĂ€tte die zwischenzeitlich unter dem Namen Team INEOS fahrende Mannschaft beim Giro d’Italia anfĂŒhren sollen. Aufgrund eines SchlĂŒsselbeinbruchs, den er sich Anfang Mai bei einer Trainingsausfahrt zuzog, musste er jedoch seinen Start bei der Italien-Rundfahrt absagen.cite-ref-52[52] Als Alternative entsandte die britische Mannschaft mit dem Tour-of-the-Alps-Sieger Pavel Sivakov, sowie Tao Geoghegan Hart, Eddie Dunbar und IvĂĄn Sosa eine junge Auswahl, wobei erstgenannter den neunten Gesamtplatz belegte. In Vorbereitung auf die Tour de France bestritt Chris Froome das CritĂ©rium du DauphinĂ© und kam bei der Besichtigung des Einzelzeitfahrens der 4. Etappe schwer zu Sturz. Berichten seines Teamkollegen Wout Poels zufolge, hatte der Brite die Kontrolle ĂŒber sein Fahrrad verloren, als er sich die Nase putzte, und daraufhin mit mehr als 50 km/h frontal in eine Hausmauer fuhr. Beim Sturz zog sich Chris Froome einen Bruch des rechten Oberschenkels sowie mehrerer Rippen und des Ellenbogens zu und musste auf der Intensivstation behandelt werden.cite-ref-53[53] Da der vierfache Tour-de-France-Sieger fĂŒr die restliche Saison ausfiel, ĂŒbernahmen Geraint Thomas und Egan Bernal die KapitĂ€nsrolle bei der anstehenden Frankreich-Rundfahrt, wobei letzterer nach seiner Genesung die Tour de Suisse gewonnen hatte. WĂ€hrend der Tour de France erwies sich Egan Bernal gegenĂŒber den anderen Gesamtklassement-Fahrern als ebenbĂŒrtig und konnte diese in den Alpen sogar distanzieren. Als die 19. Etappe nach dem Anstieg des Col de l’Iseran aufgrund einer Schlammlawine abgebrochen werden musste, ĂŒbernahm der Kolumbianer das Gelbe Trikot und verteidigte dieses auf der nachfolgenden, ebenfalls verkĂŒrzten Etappe.cite-ref-54[54] Mit Egan Bernal triumphierte somit erstmals ein SĂŒdamerikaner bei der Tour de France, die zum siebten Mal in acht Jahren von der britischen Ineos- bzw. Sky-Mannschaft gewonnen worden war.

Siehe auch

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Team Ineos/Saison 2019

2020 – heute: Ineos Grenadiers

Die Saison 2020 wurde maßgeblich von der COVID-19-Pandemie beeinflusst, die Mitte MĂ€rz zu einem Abbruch aller geplanter Rennen fĂŒhrte.cite-ref-55[55] Weiters verstarb der sportliche Leiter Nicolas Portal unerwartet am 3. MĂ€rz aufgrund eines Herzinfarkts, weshalb sich die Mannschaft bereits zuvor kurzfristig aus dem Renngeschehen zurĂŒckzog. Nicolas Portal war im Jahr 2010 selbst fĂŒr das Sky Professional Cycling Team gefahren und hatte einen großen Anteil an den Tour-de-France-Siegen von Chris Froome, Geraint Thomas und Egan Bernal gehabt.cite-ref-56[56] Obwohl die britische Mannschaft mit Richard Carapaz, dem Sieger des Giro d’Italia 2019, sowie dem zweifachen Zeitfahrweltmeister Rohan Dennis und dem Nachwuchstalent Carlos RodrĂ­guez eine Reihe starker Fahrer ins Team holte, markierte das Jahr 2020 das vorlĂ€ufige Ende ihrer Dominanz. Bereits im FrĂŒhjahr zeigte sich die Überlegenheit der Jumbo-Visma-Mannschaft, die auch im Vorfeld der in den September verlegten Tour de France das Renngeschehen kontrollierte.cite-ref-57[57] WĂ€hrend der vierfache Tour-de-France-Sieger Chris Froome nach seinen schweren Sturzverletzungen des Vorjahres nicht an seine gewohnten Leistungen anschließen konnte und sich Geraint Thomas auf den im Oktober stattfindenden Giro d’Italia vorbereitete, ging Egan Bernal als alleiniger KapitĂ€n bei der Frankreich-Rundfahrt an den Start. Unter dem neuen Namen Ineos Grenadiers konnten er und seine Mannschaftskollegen jedoch nicht mit dem Team Jumbo-Visma mithalten, das ĂŒber weite Strecken das Tempo vorgab.cite-ref-58[58] Auf der 15. Etappe verlor Egan Bernal im Schlussanstieg des Grand Colombier mehr als sieben Minuten auf den GesamtfĂŒhrenden PrimoĆŸ Roglič und gab die Tour de France wenige Tage spĂ€ter aufgrund von RĂŒckenbeschwerden auf.cite-ref-59[59] Zwar konnte MichaƂ Kwiatkowski die 18. Etappe gewinnen, doch mit dem 13. Rang von Richard Carapaz fuhren die Ineos Grenadiers die schlechteste Platzierung im Gesamtklassement seit dem Jahr 2014 ein. Beim nachfolgenden Giro d’Italia kam Geraint Thomas bereits auf der 3. Etappe zu Sturz und nahm den anschließenden vierten Abschnitt nicht mehr in Angriff.cite-ref-60[60] DafĂŒr zeigte sein 25-jĂ€hriger Landsmann Tao Geoghegan Hart mit einem Etappensieg auf der ersten Alpen-Etappe auf. In der letzten Woche der Italien-Rundfahrt rĂŒckte der Brite durch die Hilfe von Rohan Dennis im Gesamtklassement weiter vor, gewann die letzte Bergankunft am vorletzten Etappentag und nahm im Abschlusszeitfahren dem Australier Jai Hindley die Maglia Rosa ab.cite-ref-61[61] Neben dem Gesamtsieg von Tao Geoghegan Hart sorgten der neue Zeitfahrweltmeister Filippo Ganna und Jhonatan NarvĂĄez fĂŒr fĂŒnf weitere Etappensiege bei der Italien-Rundfahrt. Am Ende der Saison beendete Richard Carapaz die Vuelta a España hinter PrimoĆŸ Roglič auf dem zweiten Gesamtrang. Teil des Teams war damals auch Chris Froome, der bereits am 9. Juli verkĂŒndet hatte, die britische Mannschaft mit Ende der Saison zu verlassen.cite-ref-62[62]

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Team Ineos/Saison 2020

Nach dem Abgang von Chris Froome verstĂ€rkten sich die Ineos Grenadiers in der Saison 2021 mit Adam Yates, Daniel Felipe MartĂ­nez, Laurens de Plus, Thomas Pidcock und Richie Porte, der nach fĂŒnf Jahren zur britischen Mannschaft zurĂŒckkehrte. Besonders bei den einwöchigen Rundfahrten der UCI WorldTour stellte die Mannschaft mit Adam Yates (Katalonien-Rundfahrt), Geraint Thomas (Tour de Romandie), Richie Porte (CritĂ©rium du DauphinĂ©) und Richard Carapaz (Tour de Suisse) gleich mehrere Gesamtsieger und war ĂŒberdies mit Thomas Pidcock und Dylan van Baarle wieder bei belgischen Eintagesrennen (Pfeil von Brabant bzw. Dwars door Vlaanderen) erfolgreich. Egan Bernal legte seinen Fokus im Jahr 2021 auf den Giro d’Italia, wo er gleich drei Etappen gewann und sich schlussendlich die Gesamtwertung sicherte. Hinzu kamen zwei weitere Etappensiege durch den damals amtierenden Zeitfahrweltmeister Filippo Ganna. Bei der Tour de France gingen Geraint Thomas und Richard Carapaz als KapitĂ€ne der Ineos Grenadiers an den Start, wobei erstgenannter erneut aufgrund von StĂŒrzen bereits in der ersten Woche viel Zeit verlor.cite-ref-63[63] Richard Carapaz hingegen behauptete sich als drittstĂ€rkster Fahrer und stand hinter Tadej Pogačar und Jonas Vingegaard in Paris auf dem Podium. Ein Monat spĂ€ter gewann der Ecuadorianer die Goldmedaille beim Straßenrennen der Olympischen Spiele von Tokyo. Bei der Vuelta a España verpasste Adam Yates als Gesamtvierter knapp das Podium, wĂ€hrend Egan Bernal mit Rang sechs nicht an seine Leistungen der Italien-Rundfahrt anschließen konnte. FĂŒr das letzte Saison-Highlight sorgte Filippo Ganna, der seinen Weltmeistertitel im Zeitfahren aus dem Vorjahr verteidigen konnte.

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Ineos Grenadiers/Saison 2021

Am 24. Januar 2022 kollidierte Egan Bernal bei einer Trainingsausfahrt in der NĂ€he von BogotĂĄ mit einem Autobus, der angehalten hatte, um FahrgĂ€ste aussteigen zu lassen. Bei dem Unfall zog sich der Tour-de-France-Sieger des Jahres 2019 einen Bruch des Oberschenkels und der Kniescheibe zu und erlitt zudem einen HĂ€matopneumothorax.cite-ref-64[64] Aufgrund seiner schweren Verletzungen fiel der Kolumbianer fĂŒr den Großteil der Saison 2022 aus und kehrte erst im August bei der DĂ€nemark-Rundfahrt ins Fahrerfeld zurĂŒck.cite-ref-65[65] Im FrĂŒhjahr gewann Daniel Felipe MartĂ­nez die Baskenland-Rundfahrt, ehe MichaƂ Kwiatkowski das Amstel Gold Race und der erst 19-jĂ€hrige Magnus Sheffield den Pfeil von Brabant gewann. FĂŒr den Saison-Höhepunkt sorgte jedoch der NiederlĂ€nder Dylan van Baarle der nach Platz zwei bei der Flandern-Rundfahrt den Kopfsteinpflaster-Klassiker Paris–Roubaix gewann.cite-ref-66[66] Bei den Grand Tours konnten die Ineos Grenadiers im Jahr 2022 keinen Gesamtsieg einfahren, wenngleich Richard Carapaz Zweiter des Giro d’Italia und Geraint Thomas Dritter der Tour de France wurde. Thomas Pidcock, der am Anfang des Jahres den ersten Cyclocross-Weltmeistertitel der Mannschaft geholt hatte, sorgte mit seinem Etappensieg in Alpe d’Huez fĂŒr den einzigen Tageserfolg bei der Tour de France, ehe Richard Carapaz mit drei weiteren Grand-Tour-Etappensiegen bei der Vuelta a España nachlegte. Der Ecuadorianer gewann zudem die Bergwertung der Spanien-Rundfahrt. Am 8. Oktober stellte Filippo Ganna mit 56,792 Kilometern einen neuen Stundenweltrekord auf.

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Ineos Grenadiers/Saison 2022

Im Vorfeld der Saison 2023 mussten die Ineos Grenadiers zahlreiche AbgĂ€nge von LeistungstrĂ€gern in Kauf nehmen. Nach Rohan Dennis im Vorjahr wechselte nun auch der Paris–Roubaix-Sieger Dylan Van Baarle zum Team Jumbo-Visma, das mit Jonas Vingegaard den Gesamtsieger der Tour de France 2022 gestellt hatte. Auch Adam Yates und Richard Carapaz verließen die britische Mannschaft, wĂ€hrend Richie Porte seine Karriere beendete. Neu ins Team kamen unter anderen der NiederlĂ€nder Thymen Arensman und der erst 18-jĂ€hrige Joshua Tarling, der bei den Weltmeisterschaften den Zeitfahr-Bewerb der Junioren gewonnen hatte. Im FrĂŒhjahr gewann Thomas Pidcock mit der Strade Bianche eines der grĂ¶ĂŸten italienischen Eintagesrennen und stand im Anschluss beim Amstel Gold Race und LĂŒttich–Bastogne–LĂŒttich auf dem Podium. Geraint Thomas fokussierte sich im Jahr 2023 auf den Giro d’Italia, wo er fĂŒr acht Tage das Rosa Trikot trug, ehe er dieses am vorletzten Etappentag an PrimoĆŸ Roglič abgeben musste.cite-ref-67[67] Bei der Tour de France 2023 gab Egan Bernal nach seinem schweren Unfall sein Grand-Tour-Comeback, konnte jedoch nicht an seine frĂŒheren Leistungen anschließen.cite-ref-68[68] Schlussendlich fuhr Carlos RodrĂ­guez als GesamtfĂŒnfter das beste Resultat der Mannschaft ein, wobei er ebenso wie MichaƂ Kwiatkowski eine Etappe gewinnen konnte. Bei der Vuelta a España konnten weder Geraint Thomas noch Egan Bernal ĂŒberzeugen, doch mit Filippo Ganna, der im FrĂŒhjahr Zweiter bei Mailand–Sanremo geworden war, konnten sich die Ineos Grenadiers einen weiteren Grand-Tour-Etappensieg sichern. Thomas Pidcock gewann den XCO-Bewerb bei den Weltmeisterschaften in Glasgow und sorgte somit fĂŒr den ersten Weltmeistertitel im Mountainbikesport.

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Ineos Grenadiers/Saison 2023

Im Jahr 2024 setzte sich der Negativtrend der britischen Mannschaft weiter fort, wobei es wĂ€hrend der Saison immer wieder zu Spannungen im Team kam. Bereits im Vorfeld der Saison musste die Mannschaft die AbgĂ€nge von Tao Geoghegan Hart, Daniel Felipe MartĂ­nez und Pavel Sivakov, sowie den Nachwuchstalenten Luke Plapp und Ben Tulett in Kauf nehmen. Mit Tobias Foss sicherte sich die britische Mannschaft die Dienste des Zeitfahr-Weltmeisters des Jahres 2022.cite-ref-69[69] Der Norweger blieb jedoch hinter den Erwartungen zurĂŒck und konnte mit einem Etappensieg bei der Tour of the Alps nur einen Saisonsieg einfahren. Aufgrund von Unstimmigkeiten verließen die beiden Performance Manager Daniel Bigham und Jonny Wale die Mannschaft und wechselten zum Team Red Bull–Bora–Hansgrohe.cite-ref-70[70] Kurz vor der Tour de France wurde Steve Cummings als Sportlicher Leiter kurzfristig zurĂŒckgezogen.cite-ref-71[71] Am Ende der Saison kam es im Vorfeld der Lombardei-Rundfahrt zu einem weiteren Eklat, als Thomas Pidcock aufgrund einer Anordnung des Managements nicht fĂŒr das letzte Monument der Saison nominiert wurde. Der Brite, der im FrĂŒhjahr das Amstel Gold Race fĂŒr sich entschieden hatte und wenige Tage zuvor Zweiter des Giro dell’Emilia geworden war, hĂ€tte die Lombardei-Rundfahrt ursprĂŒnglich als KapitĂ€n in Angriff nehmen sollen.cite-ref-72[72] Mit nur zehn internationalen Erfolgen blieb die Mannschaft deutlich hinter ihren vergangenen Leistungen zurĂŒck. Der zwischenzeitlich 38-jĂ€hrige Geraint Thomas stand als Dritter neuerlich auf dem Podium des Giro d’Italia, wobei sein RĂŒckstand auf den siegreichen Tadej Pogačar mehr als zehn Minuten betrug. FĂŒr die einzigen Grand-Tour-Etappensiege sorgten Jhonatan NarvĂĄez und Filippo Ganna im Rahmen der Italien-Rundfahrt, wobei Ersterer die Auftaktetappe fĂŒr sich entschied und einen Tag in der Maglia Rosa fuhr.cite-ref-73[73] Carlos RodrĂ­guez gewann mit der Tour de Romandie ein Etappenrennen der UCI WorldTour, blieb als Gesamtsiebter bei der Tour de France jedoch hinter den Erwartungen zurĂŒck. Am Ende der Saison beendet er die Vuelta a España als bester Fahrer seiner Mannschaft auf dem zehnten Gesamtrang. Weder Egan Bernal noch Thymen Arensman und Thomas Pidcock konnten mit ihren Ergebnissen als Gesamtklassement-Fahrer ĂŒberzeugen, wobei Ersterer als Dritter der Katalonien-Rundfahrt zum ersten Mal nach seinem Unfall wieder auf dem Podium eines UCI-WorldTour-Rennens stand.cite-ref-74[74] In Paris wurde Thomas Pidcock zum zweiten Mal Olympiasieger im Mountainbike-Bewerb.

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Ineos Grenadiers/Saison 2024

Am 4. Dezember 2024 löste Thomas Pidcock seinen Vertrag bei den Ineos Grenadiers frĂŒhzeitig auf und verließ die Mannschaft nach zunehmenden Spannungen mit der Teamleitung.cite-ref-75[75] Auch Jhonatan NarvĂĄez und Ethan Hayter wechselten fĂŒr die Saison 2025 ihren Arbeitgeber. Bekannte NeuzugĂ€nge sind Bob Jungels und Axel Laurance, sowie der Sprinter Caleb Ewan, der das Team Jayco AlUla verfrĂŒht verließ.cite-ref-76[76] Im JĂ€nner wurden Berichte veröffentlicht, wonach das britische Team ab der HĂ€lfte der Saison 2025 einen neuen Hauptsponsor erhalten wĂŒrde.cite-ref-77[77]

Platzierungen in UCI-Ranglisten


UCI World Calendar

| Saison | Mannschaftswertung | Fahrerwertung |
|---|---|---|
| 2010 | 15. | Norwegen Edvald Boasson Hagen (16.) |

UCI WorldTour

| Saison | Mannschaftswertung | Fahrerwertung |
|---|---|---|
| 2011 | 2. | Vereinigtes Konigreich Bradley Wiggins (8.) |
| 2012 | 1. | Vereinigtes Konigreich Bradley Wiggins (2.) |
| 2013 | 2. | Vereinigtes Konigreich Christopher Froome (2.) |
| 2014 | 9. | Vereinigtes Konigreich Christopher Froome (7.) |
| 2015 | 3. | Vereinigtes Konigreich Christopher Froome (6.) |
| 2016 | 3. | Vereinigtes Konigreich Christopher Froome (3.) |
| 2017 | 1. | Vereinigtes Konigreich Christopher Froome (2.) |
| 2018 | 2. | Vereinigtes Konigreich Geraint Thomas (4.) |

Doping

Die vor allem bei den Grand Tours erfolgreiche Mannschaft proklamierte stets eine Nulltoleranz-Politik gegenĂŒber Doping, geriet aber hĂ€ufiger selbst in Verdacht. Insbesondere wurde die Nutzung von Ausnahmegenehmigungen fĂŒr die Verwendung leistungssteigernder Substanzen, die Verpflichtung eines in den Dopingskandal des Rabobank-Teams verwickelten Mediziners und die Behandlung des positiven Dopingtests von Chris Froome bei der Vuelta a España 2017 kritisiert.cite-ref-78[78]

Im Anschluss an den Doping-Skandal um Lance Armstrong und den Tour-de-France-Sieg durch Bradley Wiggins mussten alle Fahrer und Mitarbeiter unterschreiben, dass sie weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart eine Verbindung zu verbotenen leistungsfördernden Substanzen hatten.cite-ref-79[79] Nach weiterfĂŒhrenden Ermittlungen mussten daraufhin mit dem Teamarzt Geert Leinders, dem sportlichen Leiter Steven de Jongh und dem Trainer Bobby Julich drei hochrangige Mitarbeiter die Mannschaft verlassen.cite-ref-80[80] Im Jahr 2013 wurde auch der Vertrag des Neuzugangs Jonathan Tiernan-Locke aufgelöst, nachdem der Brite wegen UnregelmĂ€ĂŸigkeiten im Blutpass eine zweijĂ€hrige Sperre erhielt. Das Sky Procycling Team verwies jedoch darauf, dass der Fahrer zu dem Zeitpunkt der UnregelmĂ€ĂŸigkeiten noch fĂŒr die Endura Racing Mannschaft fuhr.cite-ref-81[81] In den Jahren 2014 und 2016 wurde Sergio Henao ebenfalls aufgrund von UnregelmĂ€ĂŸigkeiten im Blutpass zwei Mal vom Team Sky aus dem Rennbetrieb genommen. Beide Male wurde das Verfahren jedoch eingestellt, sodass der Kolumbianer keine Sperre erhielt.cite-ref-82[82]

Im Dezember des Jahres 2017 wurde bekannt gegeben, dass der vierfache Tour-de-France-Sieger Chris Froome wĂ€hrend der Vuelta a España 2017 positiv auf Salbutamol getestet worden war. Der Brite, der jene Austragung der Spanien-Rundfahrt gewann, lag bei der Testung ĂŒber dem WADA-Grenzwert von 1000 ng/ml, was zu einer Sperre und dem Verlust seines Grand-Tour-Sieges gefĂŒhrt hĂ€tte.cite-ref-83[83] Am 2. Juli 2018 kam die UCI mit UnterstĂŒtzung der WADA nach weiterer Untersuchung der Beweise zu dem Schluss, dass kein Dopingvergehen vorlag, und schloss das Verfahren gegen Chris Froome ab.cite-ref-84[84] Der Vorfall ereignete sich kurz nach den Fancy-Bears-EnthĂŒllungen, die das Image des Team Sky weiter verschlechterte.cite-ref-85[85]

Fancy-Bear-Leaks (TUE-EnthĂŒllungen)

Im September 2016 hackte die russische Cyber-Spionagegruppe Fancy Bear das Anti-Doping Administration and Management System (ADAMS) der WADA und veröffentlichte Daten ĂŒber die TUEs (Therapeutic Use Exemption) von 29 Sportlern. Unter einem TUE versteht man eine medizinische Ausnahmeregelung, die es einem Sportler erlaubt, aufgrund einer Krankheit oder eines Leidens Medikamente zu verwenden, die auf der Liste der verbotenen Substanzen der WADA stehen.cite-ref-86[86] Mit Chris Froome und Bradley Wiggins wurden auch die Daten von zwei Fahrern des Team Sky veröffentlicht. Beide hatten nach eigenen Aussagen jedoch kein Problem mit den Leaks und verwiesen darauf, dass sie bereits in der Vergangenheit offen mit ihren Asthma-Erkrankungen umgegangen waren.cite-ref-87[87]

Laut den Leaks erhielt Chris Froome beim CritĂ©rium du DauphinĂ© 2013 und bei der Tour de Romandie 2014 medizinische Ausnahmegenehmigungen fĂŒr das Medikament Prednisolon, das zur Behandlung verschiedener EntzĂŒndungs- und Autoimmunerkrankungen, einschließlich akuter AsthmaanfĂ€lle, eingesetzt wird.cite-ref-88[88] FĂŒr Diskussionen sorgten in erster Linie jedoch die Berichte ĂŒber Bradley Wiggins, der wenige Wochen vor der Tour de France 2011, Tour de France 2012 und dem Giro d’Italia 2013 Injektionen von Triamcinolonacetonid erhielt, um dessen Asthma-Erkrankung und Pollen-Allergie zu behandeln. So sprach der ehemalige Mannschaftsarzt Brentice Steffen, der den Briten beim Garmin-Slipstream Team betreut hatte, von einem „großen Zufall“, dass genau zu diesem Zeitpunkt eine große Dosis intramuskulĂ€rer, lang wirkender Kortikosteroide benötigt wird.cite-ref-89[89]

Im Jahr 2018 wurde ein Untersuchungsbericht des Ausschusses fĂŒr Digitales, Kultur, Medien und Sport veröffentlicht, der zu dem Schluss kam, dass Bradley Wiggins die Freigabe des Medikaments zur Leistungssteigerung bei der Tour de France 2012 genutzt habe. Folglich habe er zwar nicht gegen die Anti-Doping-Regeln der WADA verstoßen, jedoch entgegen den ethischen Prinzipien seines Teams gehandelt. Sowohl Bradley Wiggins als auch das Team Sky wiesen die VorwĂŒrfe des Untersuchungsberichts zurĂŒck.cite-ref-90[90]

Jiffy-Bag-Skandal (UKAD-Untersuchung)

Kurze Zeit nach den Fancy-Bear-Leaks veröffentlichte die Daily Mail am 6. Oktober 2016 einen Artikel des Journalisten Matt Lawton, der von einer Paketlieferung im Jahr 2011 berichtete.cite-ref-91[91] Am 12. Juni reiste Simon Cope, der damals beim britischen Radsportverband angestellt war, nach La Toussuire, wo die abschließende Etappe des CritĂ©rium du DauphinĂ© 2011 stattfand. Dort ĂŒbergab er ein Paket mit unbekanntem Inhalt an Richard Freeman, den damaligen Mannschaftsarzt des Sky Procycling Teams. Berichten zufolge sollen Bradley Wiggins und Richard Freeman nach der Etappenankunft gemeinsam mit dem Paket in den hinteren Teil des Mannschaftsbusses gegangen sein. Nach einer Anfrage, was sich in dem von Simon Cope gelieferten Paket befunden hatte, meinte das Sky-Procycling-Team zunĂ€chst, dass es sich um ein Medizinprodukt gehandelt habe, wobei bekrĂ€ftigt wurde, dass es keinen Zusammenhang mit den Triamcinolonacetonid-Injektion der Fancy-Bears-Leaks gab.cite-ref-23-92-0[92]

Im Zuge der journalistischen Aufarbeitung der Geschehnisse verstrickte sich der Team-Manager Dave Brailsford immer wieder in WidersprĂŒche, wobei er zunĂ€chst behauptete, Simon Cope wĂ€re wegen der Radsportlerin Emma Pooley nach La Toussuire gereist, die zu diesem Zeitpunkt jedoch ein Rennen in Spanien absolvierte. SpĂ€ter behauptete Dave Brailsford, dass der Mannschaftsbus La Toussuire ohne Bradley Wiggins verlassen hatte, da dieser nach seinem Gesamtsieg lĂ€nger im Zielort verblieb und spĂ€ter gemeinsam mit Tim Kerrison und Rod Ellingworth abreiste. Diese Aussagen stehen jedoch im Widerspruch zu Videoaufnahmen, die Bradley Wiggins nach dem Rennen bei Interviews vor dem Mannschaftsbus zeigen.cite-ref-23-92-1[92]

Ende Oktober kĂŒndigte das britische Parlament eine Untersuchung an, die sich mit der Beziehung zwischen dem medizinischen Paket und Bradley Wiggins beschĂ€ftigte.cite-ref-93[93] Im Dezember sagte Dave Brailsford aus, dass es sich beim Inhalt des Pakets um Fluimucil handelte, das nicht auf der Doping-Liste der WADA steht.cite-ref-94[94] Der Umstand, dass das Medikament nicht in einer französischen Apotheke erworben, sondern mit Simon Cope eingeflogen wurde, wurde von Experten jedoch als unglaubwĂŒrdig eingestuft. Weiters verpasste der betroffene Teamarzt Richard Freeman krankheitsbedingt die Parlamentssitzung, sodass die UK Anti-Doping (UKAD) die Untersuchung am 15. November 2017 aufgrund von fehlender Beweislage einstellte. Bradley Wiggins und die beteiligten Personen wurden weder freigesprochen noch begnadigt, da der Inhalt des Pakets bis heute nicht aufgeklĂ€rt ist.cite-ref-95[95]

Mannschaft 2026

Weblinks

Commons

: Team Ineos

– Sammlung von Bildern

‱ Offizielle Website (englisch)
‱ Ineos Grenadiers in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Lionel Birnie: Who owns Team Sky? 18. Januar 2010, abgerufen am 5. Dezember 2023 (englisch).
cite-note-22. ↑ Team INEOS Launches Ahead of Tour De Yorkshire. 1. Mai 2019, abgerufen am 5. Dezember 2023 (englisch).
cite-note-33. ↑ Tour Magazin: Tour de France Budgets: So viel Geld haben die Teams. Abgerufen am 5. Dezember 2023.
cite-note-44. ↑ When Will Britain’s Cycling Reign Come to an End? 20. September 2018, abgerufen am 5. Dezember 2023 (amerikanisches Englisch).
cite-note-55. ↑ Lionel Birnie: Who owns Team Sky? 18. Januar 2010, abgerufen am 5. Dezember 2023 (englisch).
cite-note-66. ↑ Martha Kelner, Exclusive by Martha Kelner: British Cycling asks Team Sky to quit their shared Manchester velodrome. In: The Guardian. 6. Juni 2017, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 5. Dezember 2023]).
cite-note-77. ↑ William Fotheringham: Sir Dave Brailsford quits performance director job at British Cycling. In: The Guardian. 10. April 2014, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 5. Dezember 2023]).
cite-note-88. ↑ Sky to end eight-year partnership with British Cycling. 1. Juli 2015, abgerufen am 5. Dezember 2023 (englisch).
cite-note-99. ↑ Martha Kelner, Exclusive by Martha Kelner: British Cycling asks Team Sky to quit their shared Manchester velodrome. In: The Guardian. 6. Juni 2017, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 5. Dezember 2023]).
cite-note-1010. ↑ A brief history of Team Sky. In: Cycling News. 19. MĂ€rz 2019, abgerufen am 5. Dezember 2023 (englisch).
cite-note-1111. ↑ VeloNews.com: Report: Ineos Grenadiers billionaire owner says he won’t fire Dave Brailsford. In: Velo. 23. MĂ€rz 2021, abgerufen am 5. Dezember 2023 (amerikanisches Englisch).
cite-note-1212. ↑ Barry Ryan: Dave Brailsford gives up Ineos team principal title amid new Manchester United role. 20. Januar 2024, abgerufen am 23. Januar 2024 (englisch).
cite-note-radsport-114841-1313. ↑ 15.000 Teufelsmasken mit dem Antlitz von Ratcliffe. In: radsport-news.com. 3. Mai 2019, abgerufen am 3. Mai 2019.
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cite-note-4040. ↑ Mikel Landa has been forced to pull out of the Giro d'Italia through illness, Team Sky have confirmed: Mikel Landa Leaves Giro d'Italia, Cites Illness. Abgerufen am 29. November 2023 (amerikanisches Englisch).
cite-note-4141. ↑ Giro d'Italia: Thomas, Landa & Yates crash en route to Blockhaus. In: Cycling News. 14. Mai 2017, abgerufen am 29. November 2023 (englisch).
cite-note-4242. ↑ Christopher Froome: UCI bestĂ€tigt positive Dopingprobe. In: FAZ.NET. 13. Dezember 2017, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 29. November 2023]).
cite-note-4343. ↑ Nigel Wynn: Everything you need to know about Chris Froome's salbutamol case. 2. Juli 2018, abgerufen am 29. November 2023 (englisch).
cite-note-4444. ↑ Press Association: Mikel Landa to leave Team Sky and join Nairo Quintana at Movistar in 2018. In: The Guardian. 15. August 2017, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 29. November 2023]).
cite-note-4545. ↑ Pavel Sivakov and Kristoffer Halvorsen join Egan Bernal on Team Sky roster. Abgerufen am 29. November 2023 (englisch).
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